How-to: Content Marketing

Wenn du uns fragst „Content Marketing – hop oder top?“, dann ist die Antwort klar: TOP. Uns ist Content Marketing bereits in Fleisch und Blut übergegangen, aber du fragst dich jetzt vielleicht, worum es sich hierbei genau handelt.

Content Marketing ist als Teil der Kommunikationsstrategie wichtiger Bestandteil deiner Botschaft. Es umfasst die Produktion aller Inhalte, die für deine Kunden interessant und wertvoll sein könnten. Dabei kommt es nicht unwesentlich auf die  Wörterkombination „interessant und wertvoll“ an. Denn wir als Konsumenten werden tagtäglich mit unsagbar viel Content – man kann fast schon sagen – zugemüllt. 

Ob offline oder online, ob in der Tageszeitung, an der Haltestelle der Straßenbahn oder auf Social Media: überall werden die Konsumenten mit Content überschüttet. Das führt mitunter zu einer Überreizung und birgt die Gefahr, dass wirklich spannender Content nicht mehr aufgenommen werden kann.

Für dich als Unternehmer:in gilt also die Maxime „Qualität vor Quantität“. Zwar ist Regelmäßigkeit in der Veröffentlichung von Content wichtig, um bei deiner Zielgruppe beständig präsent zu sein. Allerdings solltest du dich beim Aufsetzen deiner Content Marketing Strategie oder bei der Vorbereitung deines nächsten Blogbeitrags fragen, ob der Inhalt auch wirklich interessant für deine Zielgruppe ist. Bringt er deiner Zielgruppe einen tatsächlichen Mehrwert oder ist es nur ein weiterer Staubfänger in deiner Content Bibliothek?

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Unterschiedliche Disziplinen erfordern unterschiedlichen Content

Nachdem wir nun die Begrifflichkeit des Content Marketing geklärt haben, wenden wir uns der nächsten Frage zu. Wieso ist die Content Erstellung nicht nur aufwendig, sondern sollte dies auch unbedingt sein? Was zunächst komisch klingt, hat einen ganz einfachen Hintergrund. Content Marketing liefert Inhalte für unterschiedliche Disziplinen, zum Beispiel:

  1. Willst du einen Newsletter versenden? Dann benötigst du Content.
  2. Willst du die Auffindbarkeit deiner Webseite erhöhen? Dann benötigst du Content. 
  3. Willst du dein Produkt auf Social Media bewerben? Dann benötigst du Content.

So unterschiedlich wie diese Disziplinen, ist auch der notwendige Content. Inhalte, die für einen Newsletter spannend sind, können auf Social Media komplett deplaziert wirken. Das liegt daran, dass nicht nur das Medium ein anderes ist, sondern ggfs. auch die Zielgruppe. Mit diesem Hintergrund macht auch die eingangs erwähnte Frage durchaus Sinn. Wenn du Content für mehrere unterschiedliche Disziplinen kreieren musst und dieser Content nicht einfach dupliziert werden kann, dann wird diese Tätigkeit natürlich einiges an Ressourcen verbrauchen.

Unser Tipp daher: identifiziere Content, der sich stückeln lässt. Finde Themen, die sich für verschiedene Medien eignen. Dann kündigst du in deinem nächsten Newsletter einen spannenden neuen Blogbeirag an, veröffentlichst dein Thema als ebendiesen Blogbeitrag und extrahierst
daraus eine vierwöchige Serie auf Instagram. Schon hast du nicht nur neuen Content, den deine Zielgruppe als wertvoll empfindet, sondern du hast auch deine eingesetzten Ressourcen ideal genutzt. Mit einem Streich hast du direkt mehrfach Content veröffentlicht, aber im besten Falle nur einen einmaligen Produktionsaufwand. 

Das klingt interessant für dich und dein Produkt bzw. deine Dienstleistung, du bist dir aber unsicher über das konkrete Vorgehen? Oder du hast einfach keine Lust oder Zeit diese Art von Content zu produzieren? Dann lass uns sprechen und gemeinsam eine Strategie entwickeln. Klicke hier, um einen Termin zu vereinbaren.

Unterschätze niemals deinen Content

Die Zielgruppe soll also einen Mehrwert aus möglichst jeder Form des Contents ziehen. Hast du denn überhaupt etwas Spannendes zu erzählen? Diese zweifelnde Frage haben wir tatsächlich bereits mehrfach von unseren Kunden gehört. Sätze wie „Das gibt es ja bestimmt schon alles irgendwo online“ oder „Ich weiß gar nicht, ob XY überhaupt jemanden interessiert“ sind in Gesprächen bereits gefallen.

Tu dir selbst den Gefallen und unterschätze niemals deinen Content und den Mehrwert, den du damit anderen Personen bieten kannst. Dir mag das Thema vielleicht unwichtig vorkommen, aber sehr wahrscheinlich beschäftigst du dich auch tagein und tagaus mit nichts anderem. Dann ist es nur natürlich, dass du dieses Thema nicht mehr als spannend oder innovativ wahrnimmst, denn du umgibst dich mit nichts anderem. Für Dritte sieht das allerdings schon ganz anders aus. Daher solltest du auch so fair sein und sie an deinem Wissensschatz teilhaben lassen.

Aber solltest du wirklich dein ganzes Wissen online und dann auch noch kostenlos (!) zur Verfügung stellen, wenn dieser Wissenschatz Grundlage für deine Leistung und damit dein Einkommen ist? Natürlich nicht und es hat auch niemand gesagt, dass du alle deine Geschäftsgeheimnisse preisgeben sollst. Nutze Content Marketing als das, was es ist. Ein Instrument, um dich als Person, deine Marke und einen kleinen Teil deines Wissens zu vermarkten. Auf diese Weise erzeugst du Reichweite und generierst Interesse an deinen Leistungen. Die meisten Menschen lesen sich gerne in ein Thema ein, bevor sie eine dritte Person mit der Umsetzung dieses Themas beauftragen. Mache dir das zu Nutze und liefere mit deinem Content wertvolle Informationen, die Interesse an mehr wecken. Das kann für dich und für deine (potenziellen) Kunden nur positiv enden.

Zum Abschluss lassen wir dir noch ein kurzes Zitat von Jolie Miller, Content-Strategin und Projektmanagerin bei LinkedIn, hier.

„What I love about content is it has the power to change people’s lives for a second or for a day or forever. Great content creates space for people to pause and reflect, and that space is where transformation happens.“.

Content schafft Möglichkeiten für Weiterentwicklung und Wachstum für uns alle. Ein schöner Gedanke, finden die Füchse.

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