Basics der Suchmaschinenoptimierung

Getreu dem Motto „Das Ranking stirbt zuletzt“ möchten wir euch heute erneut in die umfangreiche und spannende Welt der Suchmaschinenoptimierung entführen. In unserem Beitrag „Was ist eigentlich dieses SEO“ haben wir bereits einen groben Umriss gegeben und einige Maßnahmen erläutert.

Heute wollen wir etwas weiter in die Tiefe gehen. Allerdings sei gesagt, dass wir auch hier weiterhin nur an der Oberfläche kratzen. Die Optimierung von Suchmaschinenergebnissen ist nicht nur ein langwieriger Prozess, sondern auch ein sehr umfangreiches Tätigkeitsfeld.
Nicht zuletzt folgt auf jedes Update ein weiteres Update und laufend drängen neue Analysemöglichkeiten den SEO-Experten zur Weiterbildung. Aber die Füchse wären nicht die Füchse, wenn wir nicht für dich knackig runterbrechen könnten, auf welche Basics es beim Start in die Welt der Suchmaschinenoptimierung ankommt.

Bevor wir beginnen, hier schon einmal eine Anmerkung in eigener Sache. Einer der größten Fehler, den Webseitenbesitzer begehen, ist die Bedeutung von SEO auch heute immer noch zu unterschätzen. Natürlich solltest du deine Ressourcen, sowohl die zeitlichen als auch die monetären, gezielt einsetzen und dabei insbesondere für umsatzrelevante Aktivitäten. 

Leider wird dabei viel zu häufig nur an Akquisetätigkeiten, operative Abwicklung und – im günstigsten Falle – Social Media Marketing gedacht. Außer Acht gelassen wird allerdings, dass eine verbesserte Auffindbarkeit deiner Onlinepräsenz eben auch direkt deinen Umsatz mitbestimmt. 

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Denn ein höheres Ranking deiner Webseite führt in der Logik zu verstärktem Traffic auf deiner Seite und damit zu mehr (umsatzrelevanten) Kundenkontakten.

Als eine weitere Hürde wird von vielen Unternehmer:innen oder anderen Webseitenbesitzern die Kostenhöhe von SEO-Maßnahmen angesehen. Dabei muss das gar nicht so sein. Etwas Suchmaschinenoptimierung ist immer noch besser als gar keine
Suchmaschinenoptimierung. Aus diesem Grund starten wir mit unseren Kunden zunächst in eine Analyse, um die größten Fehler und Potentiale zu identifizieren. Dabei handelt es sich entsprechend um überschaubare Einmalkosten. 

Basierend auf den Ergebnissen der SEO-Analyse kannst du dann – ähnlich wie in einem Baukastensystem – über die Umsetzung der Maßnahmen entscheiden. So reicht die Range von einem kleinen Budget für die Entfernung der groben Fallstricke bis zum Budget für eine Komplettüberarbeitung der Webseite. Wie es also im Unternehmertum sein sollte, behältst du dabei die Zügel jederzeit in der Hand. Klingt gut, oder? Vereinbare also gleich jetzt, bevor du unseren Blogbeitrag zu Ende liest, einen unverbindlichen ersten Gesprächstermin.

Nun aber zu den drei Basics der Suchmaschinenoptimierung:

1. Text ist nicht gleich Text

Ein Text ist doch suchmaschinenoptimiert wenn er einfach sehr viele Keywords aneinander reiht, oder? Das wäre dann doch ein bisschen einfach und alle SEO-Experten wären von heute auf morgen arbeitslos. Es stimmt, dass Keywords für das Ranking deiner Webseite wichtig sind. Denn unter anderem über diese Keywords liest Google die Webseite aus und bestimmt so, wann und an welcher Stelle sie bei der Google-Suche erscheint.

Aber Texte sollten niemals für die Suchmaschinen dieser Welt geschrieben werden, sondern für den Leser, also den echten Menschen. Es sind Individuen, die deine Webseite besuchen und deine Blogbeiträge oder dein Leistungsportfolio lesen. Daher sollten die Inhalte deiner Webseite auch userfreundlich aufbereitet sein. Eine Aneinanderreihung von Keywords ist dafür eher hinderlich, denn das sieht nicht nur ziemlich blöd aus, sondern kann auch zu Missverständnissen führen.

Ziel sollte immer sein, dass der Leser möglichst lange auf deiner Webseite verweilt und dort unterschiedliche Beiträge betrachtet. Das erreichst du allerdings nur dann, wenn deine Texte auf den Besucher zugeschnitten sind und sich ein Lesefluss ergibt. Ohne diesen Lesefluss springt der Besucher schnell ab und das wiederum sendet ein vollkommen falsches Signal an Google, verschlechter also direkt dein Ranking.

Ein weiterer Punkt bei der Verbesserung deiner Texte sind die internen und externen Verlinkungen. Ein Text oder eine Beschreibung kommt selten allein. Es gibt immer einen Bezug zu einem anderen Bereich auf deiner Webseite. Diesen Bezug solltest du nutzen und durch eine Verlinkung auch deinem Besucher zugänglich machen.

2. Analysiert ist schon halb gewonnen

Eine gute Analyse bringt dich in jedem Fall weiter, denn bei der Suchmaschinenoptimierung kommt es oft auf die dahinterliegenden Details an und weniger auf die sichtbaren Merkmale. Zu diesen Details zählen unser anderem die genutzten Keywords sowie die
verwendeten Metadaten. 

Zu den Keywords haben wir uns bereits im letzten Abschnitt ausgelassen. Keywords sind extrem wichtig für die Auffindbarkeit deiner Seite, aber sollten niemals alleine stehen. Außerdem ist wichtig, nicht nur irgendwelche Keywords zu verwenden, sondern die zu
deinen Leistungen und deiner Zielgruppe passenden. Neben der eigenen Inspiration als Quelle für die passenden Keywords, ist auch der Blick zum Marktbegleiter nicht verwerflich. Natürlich muss nicht immer alles stimmen was die anderen machen, aber schaden kann ein kurzer Seitenblick ebenfalls nie.

Bei der Festlegung von Keywords ist es essentiell, die identifizierten Keywords nicht nur einfach zu nutzen, weil man sie ja jetzt gefunden hat, sondern diese vorher noch genau zu analysieren. Wie oft wird nach diesem bestimmten Wort gesucht? Wie hat sich die Suche im Zeitverlauf verändert? In Kombination mit welchen anderen Wörtern wird gesucht? Und so weiter, und so fort. 

Neben den Keywords haben auf die genutzten Metadaten Auswirkungen auf das Ranking deiner Seite. Metadaten enthalten zusätzliche Informationen zu den verknüpften Daten, beschreiben also diese Daten auf eine maschinell lesbare und auswertbare Art und Weise. Ein typisches Beispiel für klassische Metadaten ist die sogenannten Meta-Description. Sie beinhaltet eine kurze Beschreibung deiner Webseite, wird also bei einer Googlesuche dem Benutzer unterhalb deiner URL angezeigt.

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Die Metadaten werden häufig im Zuge der Keyword-Fokussierung unterschätzt, was nicht nur falsch, sondern sogar sehr schädigend ist. 

Merke also: Suchmaschinenoptimierung ist umfangreich und es bringt nichts, sich nur auf eine Optimierung zu stürzen und dabei alle anderen Bereiche zu vernachlässigen. Vielmehr sollten die zur optimalen Webseite führenden Maßnahmen priorisiert werden und dann entsprechend des Budgets nach und nach umgesetzt werden.

3. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Diesen Spruch kannten auch schon deine Urgroßeltern, denn Bilder tragen einen großen Teil zum ersten Eindruck bei. Dennoch gibt es eine Vielzahl an Webseiten, die glauben gänzlich ohne Bilder auskommen zu können. Dabei ist sogar ein oft genutztes Stock-Foto schon deutlich mehr wert als überhaupt kein Bild. 

Ein weiteres Basic im Bereich der Bildernutzung ist die Fotodatei an sich. Hier geht es zum einen um die Benennung der Datei und zum anderen um deren Größe. Zum ersten Punkt: eine falsche Benennung der genutzten Fotodateien sieht nicht nur blöd aus, sondern verschlechtert auch dein Ranking in der Suchmaschine deines Vertrauens. Du kannst an dieser Stelle ganz schnell den Selbsttest machen: suche auf deine Webseite nach einem Bild und öffne dieses mit Rechtsklick in einem neuen Tab. In der URL Leiste siehst du nun den Namen der Fotodatei. Siehst du dort etwas ähnliches wie „foto_123_groß“, ist klar, dass hier Arbeit auf dich wartet (oder auf den Fuchs, wenn du dir bei uns Unterstützung holst). 

Zum zweiten Punkt: viel hilft viel trifft niemals auf die Größe von Fotodateien zu. Je größer eine Datei, desto langsamer die Ladezeit deiner Webseite. Das führt zum Absprung von Besuchern und hierbei insbesondere der mobilen Surfer. Dies wiederum führt durch die „mobile-first“-Strategie von Google dann letztlich wieder zu einem Rankingverlust.

Das soll es jetzt auch gewesen sein für den Einblick in die SEO-Basics. Du bist jetzt angefixt und möchtest das Ranking deiner Webseite verbessern, weißt aber nicht so ganz, wo du anfangen sollst? Kein Problem, denn wir sind für dich da. Vereinbare hier deinen Gesprächstermin und wir identifizieren gemeinsam deinen Bedarf. Wir freuen uns.

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