How-to: Dein erster eigener Online-Kurs

Online boomt! Die letzten Monate und (leider kann man auch sagen)
JAHRE, haben uns allen gezeigt, dass Online-Präsenz, Homeoffice und der ganze Digitalisierungskram enorm wichtig sind.

Die, die unbeeindruckt von Lockdown und Co. geblieben sind, waren in erster Linie diejenigen, die sowieso ein reines Online-Business haben oder die, die trotz Pandemie zumindest einem Großteil ihrer Tätigkeit remote weiter nachgehen konnten.

Kehrt nun bald alles – vor allem der Arbeitsalltag – zur Realität zurück oder wird sich etwas nachhaltig verändern? Wir wollen uns gar nicht anmaßen diese Frage zu beantworten, allerdings merken wir jeden Tag im Austausch mit unseren Kunden: Online boomt!

Insbesondere Anbieter von Online-Shop-Lösungen und Online-Weiterbildungsmöglichkeiten jeglicher Art erfahren in diesen Tagen einen unwahrscheinlichen Zuwachs. Und das ist auch durchaus nachvollziehbar, nachdem wir nun alle gelernt haben, zu welchem großem Teil Zusammenarbeit und Bildung auch online möglich ist.

Nicht ohne Grund beschäftigen wir uns also diesen Monat auf Social Media mit dem Thema „Online-Kurs“. Denn: Egal in welcher Branche, mit welchen Produkten und Dienstleistungen du unterwegs bist, es lohnt sich in jedem Fall auch für dich einmal über die Vorteile eines Online-Kurses nachzudenken.

Sofern du schon einen Gedankengang weiter bist und dich dafür entschieden hast, dem Online-Kurs eine Chance zu geben, dann ist der folgenden 7-Schritte-Plan eine ideale Richtschnur für dich, um die Erstellung deines Kurses möglichst effizient und nervenschonend zu gestalten.

Der 7-Schritte-Plan zu deinem ersten eigenen Online-Kurs

Im ersten Schritt solltest du einmal kräftig brainstormen. Welche Thematik möchtest du mit deinem Online-Kurs behandeln? Im Idealfall grenzt du das Thema so weit wie möglich ein, denn ein zu groß gefächertes Gebiet sorgt schnell für Überforderung. Du möchtest schließlich dein Expertenwissen vermitteln und nicht zeigen, dass du von vielem ein bisschen Ahnung hast, aber von nichts so wirklich viel, oder? Vergiss nicht, zu recherchieren, wie der aktuelle Markt zu deinem Wunsch-Thema aussieht. Wenn es bereits unzählige Angebote gibt, weiche besser auf ein Nischen-Thema aus.

Wenn du dein Thema gefunden hast, überprüfe, ob sich dieses überhaupt für deinen ersten Online-Kurs anbietet. Außerdem ist wichtig zu wissen, ob ein Online-Kurs für deine Zielgruppe von Bedeutung ist. Formuliere am besten direkt ein konkretes Kursziel: Was sollen meine Kunden am Ende gelernt haben oder können? Je genauer du dein Ziel kennst, desto einfacher werden die nächsten Schritte.

Die Wahl deines Formates ist entscheidend, bevor es an die Strukturierung geht. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie dein Online-Kurs ablaufen könnte. Eine Option wäre ein Live-Workshop, den du aufnimmst und hinterher als Video verkaufst. Du hast natürlich auch die Möglichkeit, über einen gewissen Zeitraum hinweg täglich oder wöchentlich Lektionen per E-Mail zu verschicken und dein Wissen so zu vermitteln.

Ein grober Fahrplan hilft dir, die Details besser herauszuarbeiten. Teile deinen Online-Kurs dafür in Lektionen oder Unterthemen, um einen Überblick zu erhalten und dich für eine sinnvolle Reihenfolge zu entschieden.

Wenn du dich am groben Fahrplan entlanghangelst, ist es ein leichtes, die einzelnen Teile oder Lektionen mit Inhalten zu füllen. Übersichtlich gestalten lässt sich so eine Struktur mit Planungstools wie Trello oder Scompler. Aber auch eine einfache Mindmap oder Excel-Tabelle kann dir den nötigen Überblick verschaffen.

Abhängig vom Format geht es jetzt an die Erstellung deines Kurses. Halte dich an dein Branding und nutze nach Möglichkeit Elemente und Farbschemata, die dich und dein Business verkörpern. Versuche Vielfalt und Abwechslung in die Gestaltung zu bringen, indem du verschiedene Elemente und Medien nutzt. So verhinderst du, dass sich deine Kunden langweilen und du negatives Feedback erhältst.

Wenn dein kompletter Kurs steht, kommt der interessante Teil: die Vermarktung. Schließlich bringt der schönste und strukturierteste Kurs nichts, wenn du ihn nicht an die Frau und den Mann bringen kannst. Auch hier hast du verschiedene Wege, die du gehen kannst. Am besten eignet sich eine Kombination aus möglichst vielen davon. Wenn du bereits eine Community hast, kannst du deine Online-Kanäle nutzen, um deinen Kurs zu bewerben. Werbung zu schalten ist eine Option, wenn du bereit bist, dafür Geld zu investieren. Auch Mailing-Listen und die Verbreitung per E-Mail-Marketing sind eine tolle Option, um eine möglichst große Reichweite zu generieren.

Wie du siehst, ist die Erstellung eines Online-Kurses gar nicht so einfach – aber definitiv nicht unmöglich. Wenn du dich an den 7-Schritte-Plan hältst und nichts überstürzt, steht dein erster eigener Online-Kurs in null Komma nichts! Wenn du Fragen zur Erstellung eines Online-Kurses hast, oder aber schon fertig bist und nun vor der Aufgabe der Vermarktung stehst, vereinbare gerne einen kostenlosen Beratungstermin bei uns im Fuchsbau und wir helfen dir gerne weiter!