Co-Founderin Vivien im Interview

Anfang des Monats hatten wir Stefan, einen unserer beiden Gründer, im Interview. Wir haben erfahren, dass er das frühe Aufstehen dem langen Schlaf vorzieht, er in Zeiten ohne Internet als Kind immer Fahrer von Kranken- oder Müllwagen sein wollte und welchen geheimen SEO-Tipp er immer als Ass im Ärmel hat. Das gesamte Interview kann du hier nochmal nachlesen. 

Aber foxwork wäre nicht foxwork mit nur einem Gründer. Vivien hat als Teil des Gründerduos die bisherige Entwicklung von foxwork ebenso mitgestaltet und soll daher heute auch ihren Teil des Rampenlichts bekommen. Daher, schnall dich an, auf geht’s!

5 schnelle Fragen

1. Früher Fuchs oder Nachteule?
Seit foxwork ein früher Fuchs, um die dringendsten Themen schon geregelt zu haben, bevor es in das Tagesgeschäft geht.

2. Kaffee oder Tee?
Ganz klar beim mir der Kaffee. Obwohl mit einem guten Schuss Milch, hält der Kaffee mich auf Trapp und ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit in den Austausch mit anderen Co-Workern zu kommen.

3. Online To-Do Liste oder Old School Notizbuch?
Obwohl wir natürlich in den Digitalen Weiten heimisch sind, ziehe ich das klassische Notizbuch jederzeit vor.

4. Balkonien oder Bora Bora?
Bora Bora muss jetzt nicht unbedingt sein. Mich zieht es eher in die Berge (ob im Sommer oder Winter).

5.Remote oder vor Ort?
Die Möglichkeiten des Remote Arbeitens sind auf jeden Fall fantastisch, gerade auch in der Kombination mit Reisen. Trotzdem schätze ich die Zeiten im Büro sehr wohl, da dort das (Zusammen-) Arbeiten nochmal eine ganz andere Qualität hat.

Vivien Koch im Interview

Und ab geht die Fragerunde!

Was hat dich nach Essen verschlagen?
Zunächst hat mich das nebenberufliche Studium nach Essen verschlagen, der Liebe wegen bin ich geblieben. Ich komme aus einer Kleinstadt an der Grenze zum Münsterland, fühle mich aber mittlerweile komplett heimisch hier im Ruhrgebiet. Außerdem muss ich sagen, dass alle Besucher (aus dem Münsterland und aus ganz Deutschland) bisher immer sehr überrascht waren von der Stadt Essen und dem Ruhrgebiet allgemein. Ich glaube, wir leben hier schon an einem wirklich schönen Plätzchen.

Warum hast du dich entschieden Unternehmerin zu werden?
Stefan hat mir einfach ein unschlagbares Angebot gemacht. Quatsch, Spaß beiseite. Unternehmertum bedeutet für mich Unabhängigkeit und hohe Selbstverantwortung, keine Rechtfertigungen und jede Menge Kreativität. Das ist für mich die ideale Kombination, in der ich mich
wohlfühle und in der ich auch – zumindest meiner Meinung nach – die besten Leistungen bringe. 

Natürlich ist es von Zeit zu Zeit, gerade in schwierigen Momenten, auch einfacher nicht selber entscheiden zu müssen, sondern auf Führung vertrauen zu können. Allerdings denke ich, dass man gerade daran wachsen kann und das wünsche ich mir auch weiterhin für mich selbst.

Und war das schon immer dein Berufswunsch?
Tatsächlich stand das bis im letzten Jahr noch überhaupt gar nicht auf meiner Liste. Das rührt sicherlich auch daher, dass es in meiner Familie kaum Selbstständige oder Firmeninhaber gibt. Wir brauchen einfach Menschen, die uns alternative Lebensausrichtungen und Jobs vorleben. Nur so können wir uns in jungen Jahren ein Bild von allen Möglichkeiten machen. 

Als Schülerin wollte ich immer in einer Unternehmensberatung arbeiten. Das habe ich dann auch gemacht und zwar für etwas mehr als vier Jahre. Danach habe ich gemeinsam mit Stefan foxwork gegründet und habe diese Entscheidung bis heute keinen Tag bereut.

Was macht foxwork für dich aus?
Das ist auf jeden Fall die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die spannende Zielgruppe. Wir setzen unseren Fokus ja auf Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen. Diese stehen vor ganz speziellen Herausforderungen und haben eine absolut andere  Herangehensweise als ein Mittelständler oder Konzern. Das ist super spannend und bedeutet für uns immer auf Zack sein zu müssen und die Bedarfe unserer Kunden noch vor ihnen selbst zu sehen. Darin sind wir mittlerweile unglaublich gut geworden und bieten dann auch passgenaue Lösungen für diese Bedarfe an. Außerdem sind wir zu 100% remote unterwegs, was natürlich gerade jetzt ein riesiger Vorteil ist.

Welches ist dein größtes Learning aus der Gründerzeit?
Puh, das ist schwierig zu beantworten. Ich glaube, Stefan und ich lernen jede Woche etwas Neues dazu. Sei es auf vertrieblicher Ebene, in der Umsetzung der Kundenprojekte oder auch in der Zusammenarbeit mit unseren Füchsen. Daher kann ich diese Frage gar nicht wirklich beantworten. Vielleicht ist es nicht immer 100%ig perfekt sein zu müssen oder auch häufiger mal abzuschalten … wer weiß.

Was machst du bei foxwork am liebsten?
Ab und zu nehme ich immer noch die Content Erstellung in die eigene Hand. Zum Beispiel zu Beginn eines Kundenprojektes oder als Unterstützung für unsere Füchse. Das bringt dann mal wieder eine andere Perspektive in den Tag und sorgt für Abwechslung. Überhaupt ist die abwechslungsreiche Arbeit wohl das, was mir bei foxwork am meisten gefällt.

So kurz, so gut. Vielen Dank Vivien, dass du dir die Zeit genommen hast die Fragen der Redaktion zu beantworten. Jetzt kennt ihr unser Gründerteam hoffentlich ein bisschen besser und findet die beiden genauso sympathisch wie wir. Gerne beantworten Stefan und Vivien auch jederzeit weitere Fragen zu foxwork, der Gründungsgeschichte oder dem Leistungsangebot. Dafür sind die zwei am besten über die Social Media Kanäle erreichbar. 

Über Vivien

Vivien ist 1993 geboren und wohnt gemeinsam mit ihrem Partner im grünen Überruhr. Als gelernte Industriekauffrau war sie einige Jahre in einer Unternehmensberatung tätig und betreute dort namhafte Mittelständler. Seit Dezember 2019 baut Vivien gemeinsam mit Stefan am Konzept und Erfolg von foxwork.
Wenn sie nicht gerade im Fuchsbau ist, dann arbeitet sie auf dem heimischen Balkon. Sofern dann mal Zeit übrig ist, geht Vivien allen möglichen Outdoor-Aktivitäten nach und plant neue Reisen oder DIY-Projekte.

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